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Electronic Arts Messestand 3
Electronic Arts begeisterte mit Entertainment auf der GC
Games Convention
Mit einem neuen Besucherrekord ging vor wenigen Tagen die GC
Games Convention, einzige deutsche Messe für
Computerspiele, in Leipzig zu Ende. 105.000 Besucher kamen an
den vier Veranstaltungstagen auf das neue Messegelände.
Laut Umfragen wollen über 92 Prozent aller Besucher
wiederkommen. Die Aussteller quittieren dieses Interesse mit
Wohlgefallen: 93 Prozent der insgesamt 270 Teilnehmer aus 13
Ländern sahen ihre Erwartungen erfüllt oder weit
übertroffen und kündigten bereits vor Messeabschluss
ihre Teilnahme an der nächsten GCan.
Der starke Event-Charakter der Messe mit zahlreichen
Unterhaltungsangeboten und attraktiven
Ausstellerpräsentationen soll vor allem die Spiele-Fans
ansprechen. Eine der am meisten beachteten Präsentationen
auf der Games Convention ließ Electronic Arts, mit einem
Jahresumsatz von 23 Milliarden Dollar einer der
weltgrößten Entwickler von Spielen aus den USA, in
diesem Jahr bereits zum dritten Mal von uns
entwickeln. Im Vordergrund stand dabei die zielorientierte
Umsetzung von Lifestyle und Entertainment. Nicht der klassische
Messestand war gefragt, sondern eher eine multimediale
Plattform zur Vorstellung der aktuellen Spiele für PCs und
Konsolen.
Zum Auftragsumfang
zählten Konzeption,
Standbau, Technik, Statik,
Ton, Licht, Video und die Videotrailerproduktion.
Die Besonderheit der Messepräsentation in diesem Jahr lag
in der multimedialen Verknüpfung aktueller
Veranstaltungstechniken und Messebaukonstruktionen mit den
neuen Produkten von Electronic Arts. In diesem Jahr wurden
insgesamt 16 Spiele für die Plattformen Sony Playstation2,
Nintendo Gamecube, Microsoft X-Box sowie PC vorgestellt. Der
eigentliche Standbau bestand aus einem umlaufenden
Traversengerüst, das mit einem dafür produzierten
Spezialmaterial aus Stretchgewebe bespannt war. Dieses Gewebe
beleuchteten 120 Washlights in wechselnden Farben. Zentrales
Tool für die Präsentation war ein 20-minütiger
Film-Trailer, der zweimal stündlich alle Spiele kurz
anteaserte und dabei Interaktionen auf dem Stand auslöste.
Wie ein Chamäleon reagiert der Stand über die Medien
Licht, Farbe und Ton, umgesetzt mit einer
Dolby-5.1-Beschallung, auf jede Änderung des Trailers. Die
Steuerung erfolgte framegenau per Timecode.
Mit einer echten 360°-Projektion gelang es dem Team von
Voss & Sollik, den Standbesucher in das Zentrum der
Präsentation zu rücken. Der Filmtrailer mit einer
Bildbreite von insgesamt 52 Metern bei einer Höhe von vier
Metern wurde von zehn Projektoren mit jeweils 16.000 Ansi Lumen
auf eine 52 Meter lange Leinwand projiziert, die kreisrund
aufgespannt war. Alle Projektionen erfolgten mit einer
Überlappung. Wir haben mit einem
Softedge-Verfahren gearbeitet, bei dem für die nahtlose
Darstellung des 52 Meter langen Films jeder Projektor an den
Rändern 15% der linken und rechten Bildrandinformationen
der benachbarten Projektoren darstellte. Für die Umsetzung
kam das Rechnersystem "Watchout" von Dataton zum Einsatz, der
den 20-minütigen Film in zehn Einzelfilme zerlegte und
fraktioniert auf insgesamt zehn Rechner verteilte. Diese
Rechner waren vernetzt und konnten von einem Zentralrechner
gleichzeitig gestartet und synchronisiert werden.
Die Licht- und Tontechnik des Messestandes korrespondierte per
Timecode in Echtzeit mit dem Trailer. Dafür programmierten wir 180 Movinglights bereits vor der
Veranstaltung per ESP-Visions und synchronisierten sie mit dem Film.
Die sechs Tonspuren der Dolby-5.1-Beschallung inklusive
weiterer 18 Tonspuren mit Geräuschen wurden ebenfalls
vorprogrammiert und filmsynchronisiert. Dafür setzten wir Digitalpult Yamaha DM2000 in Verbindung mit
einem 24-Spur-Harddiscrecording-System ein.
Für die Besucher des Messestandes hatten wir
noch ein besonderes Highlight vorgesehen. Das Publikum bekam
seinen Platz auf einer Drehscheibe im Innenbereich des Standes,
welche sich während der 20-minütigen
Präsentation vier Mal um die eigene Achse drehte und so
für den Zuschauer ein ausgeprägtes Raumgefühl
vermittelte. Für ein intensives "Look-and-feel"
installierte die Production Company außerdem 18 Subwoofer
Q-Sub von d&b unter der Drehscheibe, um den Subwooferkanal
der Dolby-5.1-Beschallung effektvoll wiederzugeben. Für
den Filmtrailer hatten wir eine Auflösung von
9.600 x 768 Pixel gewählt, was dem Vierfachen des momentan
höchstauflösenden Videoformates HD24/D5-Format 1.920
x 1.024 entspricht. Damit haben wir quasi Pionierarbeit
geleistet. Das Projekt trifft auch auf größtes
Interesse selbst bei Firmen wie Optix-Digital, dem Nachfolger
von Posthouse, die das komplettes Colorgrading für den
Kinofilm 'Herr der Ringe' realisiert haben und uns
umfangreichen technischen Support gegeben haben. Für die
Produktion des Trailers haben wir uns außerdem ein
Hochleistungsrechnersystem angeschafft, welches mit diesen
großen Datenmengen umgehen konnte und die entsprechende
Rechenleistung lieferte. Immerhin hatte der 20-minütige
Trailer eine Datengröße von rund 2,5 Terrabyte."
InfoFernsehen- Fernsehen
- ZDF, Wetten dass..?
- VIVA, Comet
- Sat1, Das goldene Lenkrad
- ZDF, Ein Herz für Kinder, Benefizgala
- ARD, Mainz bleibt Mainz wie es singt und lacht
- ZDF, Oktoberfesteröffnung
- HR3, Klassikkonzert Festhalle Frankfurt
- ZDF, Expo2000, Eröffnungsgala
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- World Awards
- ZDF, Goldene Kamera
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